Krankheitsbedingter Ausfall

Vorgehen bei krankheitsbedingtem Ausfall

 

 

 

Wenn eine kurzfristige Krankmeldung bekannt wird, werden folgende Vorgehensweisen empfohlen:

 

 

 

  1. Erfolgt die Krankmeldung vor oder zu Beginn des Frühdienstes und betrifft den anstehenden Frühdienst, wird einer der Spätdienste (i.d.R. der kürzere) angerufen, um den Frühdienst zu übernehmen, also den Dienst vorziehen.
    So wird Zeit gewonnen, um dann für den Spätdienst eine Lösung zu finden.
  2. Erfolgt die Krankmeldung am Wochenende, wird zwischen 09:30 und 10:00 Uhr derjenige angerufen, der als „Standby“ verabredet und vorgeplant ist.
  3. Wenn ein krankheitsbedingter Ausfall einer Mitarbeiterin nicht mehr dadurch auszugleichen ist, dass ein Mitarbeiter im Frei einspringen kann, wird zunächst in einem anderen Bereich nachgefragt
    - ob dort jemand aus dem Frei einspringen kann oder
    - ob von dort direkte Hilfe möglich ist.
    Es tut vielleicht auch mal gut, am Ende der Schicht sagen zu können: „Danke für Eure Mithilfe!“  „Schön, dass wir das so geschafft haben!“
  4. Wenn es auch aus anderen Bereichen keinen Ersatz gibt, muss einer der kurzen Frühdienste (F2, F5) im Haus aufgegeben werden. Die beiden verbleibenden Mitarbeiter des betroffenen Bereichs beginnen nach Möglichkeit früher, erfragen sich Hilfe von anderen Bereichen und lassen nicht notwendige Arbeiten liegen!
  5. Lässt sich ein noch zu besetzender Spätdienst nicht (von außen) ausgleichen, muss einer der Frühdienste (möglichst früh) wieder gehen und kommt zum (kürzeren) Spätdienst (14:30 oder 15:00 Uhr) wieder! (quasi Geteilter Dienst!)
    Wir planen bei uns noch keine Geteilten Dienste. Wenn es im Extremfall mal nötig ist, ist das sicherlich zu verkraften.
    Kann der kürzere Frühdienst aus wichtigem Grund nicht wieder kommen, wird intern so der kurze Frühdienst mit einem geplanten, langen Frühdienst (FD, F1) getauscht, so dass  DER dann wieder kommt.

Wenn alle Stricke reißen, nicht mehr lange telefonieren, Hilfe bei allen im Haus Anwesenden anfordern, unwichtige Dinge liegen lassen, Ärmel hoch und durch.
Wichtig ist, dass alle im Haus Bescheid wissen!!! Nur so wächst dann auch angesichts der Not die Bereitschaft zur Hilfe!

Bitte bedenken Sie beim Holen aus dem Frei immer, dass Sie es selbst sein können, dem die Freizeit und Erholung genommen wird.

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