Wellenwurf

Wellenwurf

 

Nicht durch Kraft noch Willen,
Nicht durch Leistung,
Nicht dem Verdienst geschuldet,
Werd ich dieser, der ich bin;
Sondern noch vor Geburt und Zeugung
Ein dunkler Weg zum Sein.

 

Bin ich gestrandet
Von des Lebens Wellen
An das Ufer von Bewusst und Sein.
Ein Werden ich nicht greifen kann.
Hin und her geworfen nach all der Zeit

Zwischen Dank und Dauern
Wach gehalten.


Lass einmal Ruhe kommen
In das ewige Denken,
Das Gefühl nun nur noch spürbar bleibt.
Welches Halten und Verblassen die Wahre Natur mir sei. -
Und ein Rauschen in der Ewigkeit.

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